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Türgeschäfte mit Nachbarn

Story6
Nach jahrelanger Führung eines Lokals im 18. Bezirk in Wien, haben meine Frau und ich uns dazu entschlossen, der Gastronomie den Rücken zukehren und das Lokal zu verkaufen. Es war für uns einfach Zeit, etwas Neues anzufangen und die Arbeitszeiten wurden nicht pensionsfreundlicher.

Gesagt getan: wir beauftragten eine Maklerin, die wir zuvor im Internet ausfindig machten und vereinbarten einen Alleinvermittlungsauftrag für die Dauer von 6 Monaten. Bevor wir diesen unterschrieben haben, äußerten wir uns bezüglich eines möglichen Interesses des Nachbarn an unserem Lokal. Dieser hatte mir zuvor persönlich mitgeteilt, dass er es durchaus nicht ausschließen könne selber ein Angebot zu legen, er aber noch keine konkreten preislichen Angaben dazu machen kann.

Diese Information haben wir der Maklerin natürlich im Voraus schon mitgeteilt und sie darauf hingewiesen, dass bei einem erfolgreich abgeschlossenen Geschäft mit unserem Nachbarn, der Provisionsanspruch entfallen würde. Sie war ausgesprochen kooperativ und stimmte zu, obwohl sie in diesem Fall provisionstechnisch nichts verdienen würde. Einige Monate vergingen und die Hoffnungen, eines schnellen und unkomplizierten Verkaufs wurden immer geringer. 

Ein Monat vor Ablauf der Frist des Alleinvermittlungsauftrags, klingelte das Telefon und der Nachbar verkündete die wunderbare Neuigkeit: er wollte unser Lokal kaufen! Ein Termin wurde vereinbart und die Angebotslegung war so gut wie abgeschlossen. Als wir diese erfreuliche Info der Maklerin mitteilten, kam dann die Überraschung: die Maklerin bestand dennoch auf ihre Provision.

Wir waren geschockt, aber am Ende war es kein Problem. Wir ließen den Alleinvermittlungsauftrag auslaufen, da dieser ohnehin nur mehr ein Monat gültig war. 

Dann kam aber die zweite Überraschung, weil der Nachbar dann vom Kauf abgesprungen ist. 

Es folgte prompt die Überraschung Nummer drei: Glücklicherweise haben wir aber am Ende einen anderen Käufer gefunden.
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